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Polens Außenminister: Sanktionen sind wie Atomwaffen

Archivmeldung vom 22.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Radosław Sikorski
Radosław Sikorski

Lizenz: homepage of Polish Senate
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Polens Außenminister Radoslaw Sikorski hat in der Krim-Krise einen vorsichtigen Umgang mit Wirtschaftssanktionen gegen Russland angemahnt: "Sanktionen sind wie Atomwaffen – besser, mit ihnen zu drohen, als sie zu benutzen", sagte Sikorski der "Bild-Zeitung".

"Aber in der aktuellen Situation haben wir keine Wahl. Wir müssen abwägen zwischen Sanktionen und deren Kosten für uns selbst. Andererseits: Nichts zu tun kann langfristig noch teurer werden", so der Außenminister weiter.

Zur Rolle der Nato sagte Sikorski: "Die Nato muss bereit sein, jedem Szenario die Stirn zu bieten. Wir sehen heute: Was wir uns selbst in dunkelsten Träumen nicht vorstellen konnten, kann jederzeit Wirklichkeit werden." Man sehe derzeit das Wunschbild entschwinden, dass Europa im Zustand ewiger Glückseligkeit und die Anwendung von Waffen undenkbar sei. Sikorski: "Daraus müssen wir Konsequenzen ziehen. Die Lehren des 20. Jahrhunderts sollten uns dabei helfen, alte Fehler nicht zu wiederholen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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