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IS-Rückkehrer berichtet von Rekrutierungsversuchen für Anschläge

Archivmeldung vom 12.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Terrororganisation "Islamische Staat" (IS) soll versucht haben, Freiwillige für Anschläge in Deutschland zu rekrutieren. Das berichtet nach "Spiegel"-Informationen der Bremer Islamist Harry S., der seit seiner Rückkehr aus Syrien im Juli in Untersuchungshaft sitzt.

Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Nach Angaben des 27-Jährigen seien er und ein weiterer Islamist aus Bremen gleich nach ihrer Ankunft im Kriegsgebiet von IS-Männern gefragt worden, ob sie sich vorstellen könnten, in Deutschland Anschläge zu verüben. Später seien in der Nähe von Raqqa, der Hauptstadt des IS, maskierte Männer in einem Jeep vorgefahren. Sie hätten ihn gefragt, ob er den Dschihad in seine Heimat tragen wolle, so Harry S. Dazu sei er aber nicht bereit gewesen. Während seiner Zeit in Syrien sei oft über mögliche Anschläge im Westen geredet worden, nahezu jeder Islamist aus Europa werde darauf angesprochen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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