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General kritisiert Schwarzmalerei bei Entwicklung in Afghanistan

Archivmeldung vom 20.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Carsten Jacobson in Afghanistan, 2012
Carsten Jacobson in Afghanistan, 2012

Foto: Flickr upload bot
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der deutsche Dreisterne-General Carsten Jacobson widerspricht den verbreiteten Hiobsbotschaften aus Afghanistan. Die Taliban hätten ihre Chance während des Streits um das Präsidentenamt nicht genutzt, sagte der stellvertretende Kommandeur der internationalen Schutztruppe Isaf der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

"Die Schwarzmaler kommen nicht richtig weiter. Es gibt hier keine Hunderte von Toten, keine Geköpften, keine IS-Flaggen in diesem Land, das fremde, nicht eingeladene Kämpfer sowieso nicht mag. Stattdessen geht die Gewalt kontinuierlich zurück", betonte der Generalleutnant. "Einzelne spektakuläre Aktionen täuschen darüber hinweg, dass die Aufständischen die Schwächephase zum Ende der Regierungszeit Karsai nicht nutzen konnten."

Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch die die Teilnahme an der Nachfolgemission "Resolute Support" ab 2015 beschlossen. "Es mag sich für den Außenstehenden seltsam anhören - aber ich bin froh, dass ich Afghanistan nicht im Dezember verlassen muss. Es gibt viel zu tun", sagte Jacobson der Zeitung und warnte: "Für uns ist die größte Herausforderung, dass unsere Nationen nicht das Interesse an Afghanistan verlieren, und zwar auf der Zielgeraden."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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