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Nach Gladbach-Spiel in Istanbul: Dagdelen kritisiert behördliche Willkür

Archivmeldung vom 05.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Sevim Dağdelen 2013
Sevim Dağdelen 2013

Foto: Flickr upload bot
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die stellvertretende Linken-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Sevim Dagdelen, kritisiert das Vorgehen der türkischen Polizisten gegen Fans von Borussia Mönchengladbach in Istanbul scharf. Türkische Sicherheitskräfte hatten einigen der mitgereisten deutschen Fans ihre Fahnen abgenommen und ihnen den Zugang zum Stadion verwehrt.

Auf den Fahnen waren unter anderem Mönchengladbacher Stadtwappen zu sehen, die christliche Symbole wie Kreuz und Bischofsstab, aber auch den Heiligen Vitus zeigen. "Die Beschlagnahme ist ein grobes Foul und muss Konsequenzen haben. Die behördliche Willkür ist ein eklatanter Verstoß gegen Uefa-Prinzipien wie Völkerverständigung und Fair Play. Wer meint, einer islamistischen Agenda im Stadion huldigen zu müssen, kann keinen Platz in einem europäischen Fußballwettbewerb für sich beanspruchen", sagte Dagdelen der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Auch Innenstaatssekretär Günter Krings, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Mönchengladbach, übte Kritik: "Das schikanöse Verhalten der türkischen Behörden ist inakzeptabel, und eine Entschuldigung ist angezeigt. Die Uefa muss der türkischen Seite klarmachen, dass die Mitgliedschaft in einem europäischen Sportverband voraussetzt, dass europäische Werte und Regeln respektiert werden."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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