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Trump erwägt Abzug von US-Soldaten aus Syrien

Archivmeldung vom 19.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Donald Trump (2016)
Donald Trump (2016)

Bild: Eigenes Werk /OTT

US-Präsident Donald Trump erwägt, 2.000 US-Soldaten aus Syrien abzuziehen. Der Rückzug würde den Krieg mit US-Beteiligung gegen den Islamischen Staat (IS) größtenteils als gewonnen bezeichnen, berichtet am Mittwoch die "New York Times". "Wir haben den IS in Syrien besiegt, mein einziger Grund während der Trump-Präsidentschaft dort zu sein", teilte Trump am Mittwoch über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Zudem wollten Offizielle des Pentagons Trump noch von dem Vorhaben abbringen, da sie befürchteten, dass ein solcher Rückzug die kurdischen Milizen verraten könne, die an der Seite der US-Truppen in Syrien gekämpft haben und sie von der militärischen Offensive, die von der Türkei angekündigt wurde, angegriffen werden könnten, berichtet die Zeitung weiter. In den letzten Tagen hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eine Offensive gegen die kurdische Miliz angekündigt, die von den USA ausgerüstet worden war, um gegen den IS in Syrien und im Irak zu kämpfen.

Als die Debatte um einen möglichen Rückzug aus Syrien im Weißen Haus tobte, habe Trump argumentiert, dass das Risiko eines Übergriffs der Türkei eine Bedrohung für die US-Truppen in Syrien darstellen könnte, obwohl die Türkei wahrscheinlich mit Vergeltungsmaßnahmen der USA konfrontiert werde, falls türkische Truppen US-Soldaten verletzen oder töten würden, berichtet die "New York Times" weiter. Im Gespräch sei die Möglichkeit eines stufenweisen Rückzugs der US-Truppen. Trump scheine jedoch einen kompletten Abzug zu bevorzugen, berichtet die Zeitung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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