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Putin unterzeichnet Chodorkowskis Begnadigung

Archivmeldung vom 20.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Michail Chodorkowski, 2001
Michail Chodorkowski, 2001

Foto: PressCenter of Mikhail Khodorkovsky and Platon Lebedev
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Begnadigung des früheren Öl-Milliardärs Michail Chodorkowski unterzeichnet. Die Begnadigung gelte mit sofortiger Wirkung, wie die Präsidialverwaltung am Freitag in Moskau mitteilte.

Chodorkowski hatte noch acht Monate Haftzeit vor sich. Der einstige Chef des inzwischen zerschlagenen Öl-Konzerns Jukos war im Jahr 2005 wegen Steuerhinterziehung und Betrugs zu acht Jahren Haft verurteilt worden. In einem zweiten Verfahren war er zudem der Unterschlagung für schuldig gesprochen worden. Russland bestreitet einen politischen Hintergrund der Verurteilung. Putin hatte am gestrigen Donnerstag überraschend die Begnadigung von Chodorkowski angekündigt.

Russland: Chodorkowski nach Begnadigung wieder in Freiheit

Der Kreml-Gegner Michail Chodorkowski befindet sich nach der Begnadigung durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin offenbar wieder auf freiem Fuß. Wie die russische Nachrichtenagentur Interfax am Freitag unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, hat der frühere Öl-Milliardär nach zehnjähriger Haftzeit das Straflager Segescha nahe der Grenze zu Finnland verlassen.

Russische Justiz: Chodorkowski auf dem Weg nach Deutschland

Der am heutigen Freitag aus der Haft freigelassene Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski ist nach Angaben der russischen Strafvollzugsbehörde auf dem Weg nach Deutschland. Chodorkowski sei nach seiner Freilassung am Freitag in ein Flugzeug Richtung Deutschland gestiegen und bereits auf dem Weg in die Bundesrepublik, hieß es seitens der russischen Justiz. Weitere Hintergründe wurden zunächst nicht bekannt. 

Kreml-Kritiker Chodorkowski in Berlin gelandet

Der Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski ist offenbar in Deutschland gelandet. Der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) hatte sich offenbar für die Bereitstellung eines Flugzeugs für Chodorkowski engagiert. Medienberichten zufolge will Chodorkowski nun in die Schweiz weiterreisen. 

Merkel begrüßt Chodorkowskis Haftentlassung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Haftentlassung des Kreml-Gegners Michail Chodorkowski begrüßt. Sie hatte sich in den vergangenen Jahren wiederholt gegenüber dem russischen Präsidenten für die Freilassung von Chodorkowski eingesetzt, so ein Sprecher. Die Bundesregierung würdigte darüber hinaus die Bemühungen des ehemaligen Außenministers Hans-Dietrich Genscher (FDP), der sich hinter den Kulissen intensiv um den Fall gekümmert habe. Mit großem Einsatz habe er sich - mit Unterstützung der Bundeskanzlerin und des Auswärtigen Amtes - um Lösungswege bemüht.

Charité-Chef Einhäupl: Chodorkowskis Mutter ist nicht bei uns

Charité-Chef Karl Max Einhäupl hat bestätigt, dass sich Chodorkowskis krebskranke Mutter derzeit nicht in der Berliner Klinik befindet. Zu der Frage, ob Marina Chordowskaja in den vergangenen Wochen behandelt wurde, wollte sich Einhäupl unter Berufung auf die ärztliche Schweigepflicht zwar nicht äußern, aber er sagte dem "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe): "Derzeit ist sie definitiv nicht als Patientin bei uns."

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Der Tagesspiegel

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