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NATO-Verband: "Bad Bevensen" geht auf Minenjagd

Archivmeldung vom 21.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Das Minenjagdboot Bad Bevensen im NATO-Einsatz SNMCMG 2
Das Minenjagdboot Bad Bevensen im NATO-Einsatz SNMCMG 2

Am Sonntag, den 25. Februar 2018 um 10 Uhr wird das Minenjagdboot "Bad Bevensen" seinen Heimathafen Kiel verlassen. Das zum 3. Minensuchgeschwader gehörende Boot wird für die nächsten fünf Monate den deutschen Beitrag im ständigen Minenabwehrverband 1 der NATO (SNMCMG 1 - Standing NATO Mine Counter Measures Group 1) stellen.

Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Anna Prehn (34) wird sich das Boot mit seiner 45-köpfigen Besatzung am 2. März in Bremerhaven dem NATO-Verband anschließen. Von dort aus wird die "Bad Bevensen" gemeinsam mit Minenabwehreinheiten aus weiteren NATO-Ländern an unterschiedlichen Minenabwehrmanövern in Nord- und Ostsee teilnehmen. Die Internationale Zusammenarbeit und gemeinsamen Manöver mit unterschiedlichen Nationen nehmen immer mehr an Bedeutung zu. So wird die "Bad Bevensen" während der gesamten Manöverdauer erstmals von einem vierköpfigen Minentaucherteam aus Portugal unterstützt. Sie werden gemeinsam mit der Besatzung unter anderem an den NATO-Manövern "Joint Warrior" und "Open Spirit" sowie an dem US-geführten Verband "BALTOPS" teilnehmen. "Wir freuen uns auf die bevorstehenden Herausforderungen und erwarten eine gute und qualitativ hochwertige Kooperation mit unseren internationalen Partnern", so die Kommandantin. Geführt wird der NATO-Verband zurzeit vom belgischen Fregattenkapitän Peter Ramboer auf dem Versorgungsschiff "HNLMS Mercuur".

Anfang Juni wird die "Bad Bevensen" mit dem gesamten Minenabwehrverband den Rücktransit in Richtung Kiel antreten. Damit werden Boot und Besatzung Mitte Juni, pünktlich zur Kieler Woche, zurückerwartet.

Hintergrundinformationen

Die "Standing NATO Groups" sind die ständigen, multinationalen maritimen Reaktionsverbände der Allianz. Sie stellen sicher, dass die NATO schnell und flexibel agieren kann. Insgesamt unterhält die NATO vier dieser Marineverbände. Sie gehören zur "NATO Response Force".

Um ihre Einsatzbereitschaft und Operationsfähigkeit zu erhalten, nehmen die Flottenverbände an nationalen und internationalen Übungen teil. Die Verbände besuchen regelmäßig verschiedene Häfen. Dabei laufen sie auch Häfen von Nicht-NATO-Mitgliedsstaaten an.

Zu den Aufgaben der Verbände gehören seit der veränderten sicherheitspolitischen Lage weltweit auch Embargooperationen, Search and Rescue Operationen (Suche und Rettung), humanitäre Hilfseinsätze sowie Katastrophen- und Anti-Terror-Einsätze.

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine (ots)

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