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De Maizière: Zahl der IS-Kämpfer aus Deutschland gestiegen

Archivmeldung vom 21.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Thomas de Maizière (2012)
Thomas de Maizière (2012)

Foto: Flickr upload bot
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Zahl radikaler Islamisten aus Deutschland, die sich der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien und dem Irak angeschlossen haben, ist laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) weiter angestiegen. "Bei der neuesten Schätzung ist die Zahl nochmal erhöht worden. Wir gehen jetzt von 550 aus. Bis vor wenigen Tagen haben wir noch 450 gesagt. Insbesondere im Vergleich zum letzten Jahr ist das ein hoher Anstieg", sagte der Innenminister im Gespräch mit dem Fernsehsender Phoenix.

Zur Terrorgefahr in Deutschland sagte de Maizière: "Eine absolute Sicherheit vor Anschlägen in Deutschland gibt es nicht. Wir tun das uns Mögliche, wir haben die Szene ganz gut im Griff. Wir reden von rund 230 Gefährdern in Deutschland. Das ist die höchste Zahl, die wir je hatten. Das sind Menschen, von denen nicht auszuschließen oder sogar wahrscheinlich ist, dass sie einen Anschlag planen.

Mit Umfeld reden wir dann über 1.000 Leute. Das ist sehr viel, die Lage ist ernst, aber Angst sollten wir nicht haben." Verändert habe sich zudem der Charakter möglicher Anschläge: "Früher hatten wir Sorge vor strategisch geplanten Gruppenanschlägen mit großer Wirkung - Stichwort Sauerlandgruppe - heute sind unsere Sorge Einzeltäter, die radikalisiert zurückkommen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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