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EU-Handelskommissarin kritisiert US-Handelsvereinbarung mit China

Archivmeldung vom 18.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Großmächte: Vereinigte Staaten von Amerika (VSA/USA), Europäische Union (EU), Russische Föderation (Russland) und China
Großmächte: Vereinigte Staaten von Amerika (VSA/USA), Europäische Union (EU), Russische Föderation (Russland) und China

Bild: Eigenes Werk /OTT

EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat sich kritisch zu der jüngsten Teileinigung im Handelskonflikt zwischen USA und China geäußert. "Es ist immer gut, die Wogen etwas zu glätten", sagte Malmström dem "Handelsblatt".

Aber die Vereinbarung löse "keines der großen Probleme." Washington und Peking hatten am vergangenen Freitag vereinbart, dass China mehr US-Landwirtschaftserzeugnisse importiert und die US-Regierung im Gegenzug die Erhöhung der Zölle auf chinesische Importe im Wert von 250 Milliarden US-Dollar aussetzt. In den nächsten Wochen sollen beide Seiten die Einzelheiten dieses "substanziellen Phase-1-Deals" ausarbeiten, sagte US-Präsident Donald Trump. Die EU-Handelskommissarin zweifelt allerdings an der Substanz der Abmachung: "China kauft mehr Agrargüter, und die USA verhängen keine weiteren Zölle – ist das ein Deal?", fragte sie. "Ein Handelsabkommen ist es jedenfalls nicht", sagte Malmström dem "Handelsblatt".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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