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Bundesregierung drängt EU zu mehr Investitionen in Afrika

Archivmeldung vom 16.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Eurafika: Viele Europäer sehen starke Indizien, daß Europa mit Afrikanern bevölkert werden soll (Symbolbild)
Eurafika: Viele Europäer sehen starke Indizien, daß Europa mit Afrikanern bevölkert werden soll (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Die Bundesregierung drängt die EU, mehr in Afrika zu investieren. "Wir dürfen nicht zulassen, dass Afrika ein Jahrzehnt seiner Entwicklung durch die Coronakrise verliert", sagte Entwicklungsminister Gerd Müller dem "Handelsblatt".

Müller weiter: "Brüssel muss ein starkes Signal für die Stabilisierung unserer unmittelbaren Nachbarschaft senden. Notwendig ist ein europäisches Stabilisierungs- und Wiederaufbauprogramm mit mindestens 50 Milliarden Euro an Krediten und Hilfen für die am härtesten von der Krise betroffenen Entwicklungsländer."

Helfen soll bei der Entwicklung auch das "Post-Cotonou-Abkommen", das die EU unter anderem mit afrikanischen Staaten abgeschlossen hat und das am Donnerstag veröffentlicht wurde. Es soll Impulse für Wachstum und Beschäftigung setzen. Damit es nicht bei Absichtserklärungen bleibt, will Deutschland, dass schnell konkrete Leuchtturm-Initiativen entstehen. "Dazu gehört etwa beim Klimaschutz die Erweiterung des europäischen Green Deals um eine Afrikakomponente zur Förderung von erneuerbaren Energien und synthetischen Kraftstoffen wie Methanol in Afrika", sagt Entwicklungsminister Müller. "Unsere Wirtschaft könnte so einen neuen Zukunftsmarkt erschließen." Und Müller will noch weitergehen: "Europa muss diese Gelegenheit nutzen und noch bestehende Handelshemmnisse zwischen Afrika und der EU beseitigen und für faire Lieferketten sorgen", sagt er. "Denn damit lösen wir die größten Entwicklungsschritte aus. Das liegt auch im Interesse Europas.".

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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