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60 Jahre Kooperationsvertrag zwischen China und Nordkorea: Beide Länder zielen "neues Niveau" an

Archivmeldung vom 12.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Kim Jong-un und Xi Jinping (2019)
Kim Jong-un und Xi Jinping (2019)

Bild: Eigenes Werk /SB

Am 11. Juli 1961 haben China und Nordkorea ein Abkommen über Freundschaft und Kooperation unterzeichnet. Der Vertrag sieht unter anderem die gegenseitige Verteidigung im Fall eines Angriffs vor. Nun wollen die Länder in ihrem Verhältnis ein neues Niveau erreichen. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Die Staatschefs von Nordkorea und China haben einander zum 60. Jahrestag der Unterzeichnung eines bilateralen Abkommens über Freundschaft, Kooperation und gegenseitige Hilfe gratuliert. Kim Jong-un hob nach Angaben der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA die Tatsache hervor, dass die traditionelle Freundschaft zwischen den beiden Staaten "trotz der schwierigsten internationalen Situation" an Schwung gewonnen habe. Das bilaterale Verhältnis sei auf allen Ebenen, darunter in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Militär und Kultur, erstarkt.    

"Heutzutage, während die Herausforderungen und die obstruktiven Handlungen vonseiten der feindlichen Kräfte immer brutaler werden, zeigt dieser Vertrag noch stärker seine Lebenswichtigkeit beim Verteidigen und Fördern des Sozialismus in den beiden Ländern und beim Gewährleisten von Frieden und Stabilität in Asien und im Rest der Welt."

Auch Xi Jinping lobte seinerseits die Rolle des Vertrags aus dem Jahr 1961 beim Aufrechterhalten von Frieden und Stabilität sowohl in der Region als auch in der ganzen Welt. Chinas Staatschef versicherte, Peking werde auch weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung Pjöngjangs unterstützen. Darüber hinaus lobte Xi den Fortschritt beim Aufbau des Sozialismus. In der entsprechenden Mitteilung des chinesischen Außenministeriums hieß es, dass Xi die strategische Zusammenarbeit mit Nordkorea stärken und die bilateralen Beziehungen auf ein "neues Niveau" zum Wohl der beiden Nationen bringen wolle.            

Vor genau 60 Jahren hatten sich China und Nordkorea im Rahmen ihres bilateralen Abkommens über Freundschaft, Kooperation und gegenseitige Hilfe verpflichtet, sich im Fall eines Angriffs gegenseitig zu schützen. Außerdem vereinbarten die Länder eine Zusammenarbeit in vielen anderen Bereichen. Bislang bleibt Peking der größte Handelspartner und wichtigste Verbündete Pjöngjangs in der internationalen Arena. Die chinesische Führung besteht konsequent darauf, dass die internationale Gemeinschaft ihre Sanktionen gegen Nordkorea zurückfahren soll."


Quelle: RT DE

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