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Bundeswehr hat zu wenige Mittelstrecken-Raketen für Eurofighter

Archivmeldung vom 16.11.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.11.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Eurofighter Jagdflugzeug GmbH
Bild: Eurofighter Jagdflugzeug GmbH

Die Bundeswehr hat zu wenige Raketen für den Eurofighter. Das ergab eine Anfrage des Verteidigungspolitikers Michael Leutert (Linke) beim Bundesverteidigungsministerium, die "Bild am Sonntag" vorliegt. Mangelware sind demnach die radargelenkten Mittelstreckenraketen AMRAAM für den Luftkampf. Im Ernstfall würde ein Kampfjet mit zwei AMRAAMS bestückt, die Bundeswehr besitzt aber nur 82 dieser Raketen.

Leutert sagte der Zeitung: "Die Zahl der Lenkflugkörper reicht nicht mal aus, um jeden flugfähigen Eurofighter damit auszustatten. Es ist das erste Einweg-Kampfflugzeug der Welt." Damit sei der Kampfjet "de facto nicht einsetzbar".

Der Grünen-Politiker Tobias Lindner griff das Verteidigungsministerium an: "Den Eurofighter für Milliarden Steuergeld zu kaufen, ohne genügend Munition zu beschaffen, ist dilettantisch."

Ein Ministeriumssprecher verwies darauf, dass die AMRAAM-Raketen ab 2016 durch die neue Rakete METEOR ersetzt werden sollen. Bis dahin ist die Bundeswehr im Ernstfall auf Hilfe angewiesen: "Sollten vor der Ablösung im Konfliktfall zusätzliche Flugkörper AMRAAM benötigt werden, könnte sich die Bundeswehr jederzeit auf Bestände von Partnernationen abstützen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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