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Dijsselbloem bringt Schuldenschnitt für Italien ins Gespräch

Archivmeldung vom 30.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Jorma Bork / pixelio.de
Bild: Jorma Bork / pixelio.de

Der ehemalige Chef der Euro-Gruppe und frühere niederländische Finanzminister, Jeroen Dijsselbloem, hat die Mitgliedstaaten der Eurozone aufgefordert, Italiens Regierung in die Schranken zu weisen. "Das Signal der EU muss klar sein: Wir lassen uns von der italienischen Regierung nicht erpressen", sagte Dijsselbloem dem "Spiegel".

Wenn Italien den Zugang zu den Finanzmärkten verliere, werde Europa das Land nicht retten können. "Die Eurozone muss das klare Signal aussenden, dass die Käufer italienischer Staatsanleihen damit rechnen müssen, dass sie ihr Geld nicht komplett wiederbekommen. Sie werden mit einem Forderungsverzicht fertig werden müssen, denn es wird unweigerlich zu einem Schuldenschnitt kommen", so Dijsselbloem weiter. Die Botschaft an die Märkte für alle künftigen Krisenfälle müsse unmissverständlich sein. "Anders als in der Vergangenheit werden wir euch nicht mehr herauskaufen", sagte der ehemalige Chef der Euro-Gruppe. Deshalb brauche die Währungsunion dringend eine Insolvenzordnung für Staaten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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