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Werke aus Timbuktu-Bibliothek mit Hilfe des Auswärtigen Amtes gerettet

Archivmeldung vom 25.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Flagge der Republik Mali
Flagge der Republik Mali

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im malischen Timbuktu konnten weit mehr historische Schriften vor den radikalen Islamisten gerettet werden als bisher bekannt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Nach Informationen aus dem Auswärtigen Amt gelang es auch mit deutscher Hilfe, mehr als 200.000 der zum Teil über 800 Jahre alten afrikanischen und arabischen Manuskripte aus der malischen Stadt zu schmuggeln. Damit wären etwa 80 Prozent der wertvollen Schriften vor den Islamisten in Sicherheit gebracht worden. Diese hatten im Januar eine weltberühmte Bibliothek in der Stadt angezündet, bevor sie sich vor französischen und malischen Truppen aus Timbuktu zurückzogen.

Wie es im Auswärtigen Amt heißt, wurden viele der unersetzbaren Dokumente in Privatwagen in die Hauptstadt Bamako gebracht. Teilweise seien sie unter Salatköpfen und Obst versteckt gewesen. Die Aktion wurde vom Leiter der Mamma-Haidara-Bibliothek, Abdel Kader Haidara, organisiert.

Die deutsche Botschaft bezahlte Benzin für die Schmuggelautos und beschaffte Archivkartons für die Lagerung von 4.000 der wertvollen Schriften. Nun gehe es darum, den Bestand zu erfassen und für die Nachwelt zu erhalten, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle. "Wir sind bereit, den Wiederaufbau der Bibliothek in Timbuktu tatkräftig zu unterstützen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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