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Rheinmetall AG erwirbt erstmals in den VAE hergestelltes Raketensystem

Archivmeldung vom 26.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Seeschlacht, Raketenangriff (Symbolbild)
Seeschlacht, Raketenangriff (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall AG hat erstmals ein Raketensystem erworben, das in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) entwickelt und hergestellt worden ist. Das berichtet am Samstag die in Berlin erscheinende Zeitung "nd.DieWoche".

Das System "Skynight" wird ab sofort an das deutsche Unternehmen geliefert, das es in sein eigenes Luftabwehrsystem "Skynex" integrieren will. Getroffen wurde die Vereinbarung auf der internationalen Rüstungsmesse Idex im Golfemirat Abu Dhabi.

Die VAE sind zu einem der weltweit größten Waffenimporteure aufgestiegen. Künftig will das Emirat auch stärker die Entwicklung und Produktion von Rüstungsgütern betreiben. Der Rheinmetall-Deal ist politisch brisant. Denn die VAE haben im Jemen-Krieg eine führende Rolle bei der Bekämpfung der Huthi-Rebellen. Offiziell gilt in Deutschland ein Rüstungsexportstopp an alle Länder, die sich an diesem Krieg beteiligen. Recherchen des Nachrichtensenders Deutsche Welle hatten jedoch ergeben, dass 2019 dort in Deutschland hergestellte Waffen und Technologien im Einsatz sind. Laut einer Anfrage des Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour (Grüne) wurden 2020 weiterhin Exporte von Rüstungsgütern im Wert von über einer Milliarde Euro in die Region genehmigt, unter anderem in die VAE über 51,3 Millionen Euro.

Quelle: nd.DerTag / nd.DieWoche (ots)

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