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Mehrere Deutsche in syrischen Gefängnissen

Archivmeldung vom 15.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Gefängnis, Gefängniszelle, Gefangener und hinter Gittern (Symbolbild)
Gefängnis, Gefängniszelle, Gefangener und hinter Gittern (Symbolbild)

Bild: Pixabay / Alex Van

Die syrische Regierung inhaftiert in seinen Gefängnissen auch deutsche Staatsbürger. Der deutsche Braumeister Peter B. ist seit dem Sommer 2018 in syrischer Haft, wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

Er war nach Syrien gegangen, um dort beim Aufbau einer tschechischen Brauerei zu helfen. Lange Zeit hatten deutsche Behörden keine Informationen über sein Schicksal. Inzwischen soll Berlin die Information erhalten haben, dass er noch lebe. Ein anderer Deutscher, der Entwicklungshelfer Martin L., wurde im Juni 2018 im irakisch-syrischen Grenzgebiet festgenommen und anschließend in Gebäuden der berüchtigten "Palästina-Abteilung" des syrischen Militärgeheimdiensts gefangen gehalten. Nach einer Intervention des tschechischen Außenministeriums kam L. knapp sieben Wochen später frei.

Er soll nach seiner Rückkehr berichtet haben, dass er dachte, sterben zu müssen. Außerdem soll er möglicherweise mitbekommen haben, dass andere Gefangene gefoltert und Frauen vergewaltigt worden seien. Die Zustände in syrischen Gefängnissen gelten als dramatisch. Am Dienstag ließ die Bundesanwaltschaft zwei ehemalige syrische Geheimdienstler in Deutschland wegen des Verdachts der Verbrechen gegen die Menschlichkeit festnehmen. Sie sollen verantwortlich für Folter und Morde in Gefängnissen sein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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