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Druckabfall bei Nord Stream 2

Archivmeldung vom 26.09.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.09.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Anlandungsstelle der Nord Stream bei Lubmin
Anlandungsstelle der Nord Stream bei Lubmin

Foto: Chron-Paul
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bei der seit Monaten fertiggebauten aber nicht offiziell in Betrieb befindlichen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 soll es ungewöhnliche Vorkommnisse geben.

"Wir sind heute von Netzbetreiber Gascade darüber informiert wurden, dass es in der Pipeline Nord Stream 2 einen starken Druckabfall gegeben hat", teilte das Wirtschaftsministerium am Montagmittag mit. "Wir sind aktuell im Austausch mit den betroffenen Behörden, um den Sachverhalt aufzuklären. Noch haben wir keine Klarheit über die Ursachen und den genauen Sachverhalt." Auch sei weiter in Klärung, ob sich "der Vorfall sich in deutschen Hoheitsgewässern ereignet hat".

Konkret laufe der Austausch zwischen Ministerium, Netzbetreiber, Bundesnetzagentur, Bundespolizei und dem vor Ort zuständigen Bergamt Stralsund sowie den zuständigen Landesministerien in Mecklenburg-Vorpommern. "Zusätzlich wurden auch die dänischen Behörden vorsorglich informiert", so das Ministerium.

Nach dem Fertigbau von Nord Stream 2 war die Pipeline aus technischen Gründen mit Gas befüllt worden. Eine Betriebsgenehmigung gibt es aber nicht. Über die parallel liegende Pipeline Nord Stream 1 kommt seit Wochen auch kein Gas mehr nach Deutschland, nach Angaben Russlands wegen "technischer Probleme". Moskau hatte angeboten, stattdessen Gas über Nord Stream 2 zu schicken. Das lehnt die Bundesregierung ab, viele Protestler äußern genau hierüber auf den sogenannten "Montagsdemonstrationen" ihren Unmut.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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