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Organspende: EU-Kommission unterstützt Spahns Pläne

Archivmeldung vom 29.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Organspende: Hoch umstritten da Körperteile bei lebendigem Leib entnommen werden (Hirntot ist nicht Tot).
Organspende: Hoch umstritten da Körperteile bei lebendigem Leib entnommen werden (Hirntot ist nicht Tot).

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

In der Debatte über eine Reform des Organspenderechts in Deutschland stellt sich die Brüsseler EU-Kommission hinter Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). "Ich begrüße die Pläne von Minister Spahn", sagte der zuständige EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis der "Welt am Sonntag". "Ich bin überzeugt, dass die Stärkung der Spendenbereitschaft und mehr Kapazitäten in der Transplantationsmedizin helfen werden, die Zahl der Organspenden zu erhöhen", so Andriukaitis weiter.

Spahn hatte einen Gesetzentwurf vorgelegt, wonach Kliniken mehr Geld für Organverpflanzungen zur Verfügung stehen soll und mehr Ärzte dafür abgestellt werden. Zudem setzt sich Spahn für eine sogenannte Widerspruchslösung ein. Demnach soll jeder automatisch als Spender gelten, wenn er nicht ausdrücklich zu Lebzeiten widersprochen hat. "Dies sollte dazu führen, dass Deutschland dem Trend der meisten EU-Länder folgt. Dort wurden in den vergangenen Jahren bemerkenswerte Fortschritte bei der Organspende erzielt, mit jährlichen EU-weiten Steigerungsraten von 700-800 zusätzlichen Transplantationen", sagte der EU-Kommissar der Zeitung.

Er sichere allen Ländern seine "persönliche Unterstützung" zu bei ihren Anstrengungen, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, so Andriukaitis. Spahn wird in dieser Frage von SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach unterstützt. Demgegenüber will eine fraktionsübergreifende Initiative im Bundestag erreichen, dass an der geltenden Zustimmungslösung festgehalten wird.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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