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US-Atomphysiker: Nordkorea macht deutliche Fortschritte bei Nuklearwaffen

Archivmeldung vom 18.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Flagge der Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea)
Flagge der Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea)

Der US-Atomphysiker Siegfried Hecker sieht Nordkorea auf dem Weg zur atomaren Langstreckenrakete einen deutlichen Schritt vorangekommen. Bei dem jüngsten Atomtest sei offenbar erstmals hoch angereichertes Uran verwendet worden, sagte Hecker dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Das sagt einiges über den Fortschritt."

Die Plutoniumvorräte gingen zur Neige, seitdem Pjöngjang 2007 die Herstellung gestoppt habe, so der Wissenschaftler. Der jüngste Nukleartest sei doppelt so stark wie 2009 gewesen. "Die bisherigen Nuklearwaffen sind zu wuchtig. Sie müssen auf Flugzeugen, Schiffen oder LKWs transportiert werden. Jetzt geht es darum, sie raketengerecht zu verkleinern."

Nordkoreas Nuklearanlagen habe er mit eigenen Augen gesehen: "Ich war siebenmal im Land und viermal im Atomkomplex Jongbjon. 2010 hat man mir dort hochmoderne Zentrifugen zur Urananreicherung vorgeführt. Ich habe gelernt, die Fähigkeiten der Nordkoreaner sehr ernst zu nehmen." Der 69-Jährige ist einer der weltweit führenden Kenner des nordkoreanischen Atomprogramms.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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