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AfD: "Juncker hat die Wähler betrogen"

Archivmeldung vom 15.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bernd Lucke in München 2013
Bernd Lucke in München 2013

Foto: Blu News
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der AfD-Vorsitzende Bernd Lucke übt vor der Abstimmung über den EU-Kommissionspräsidenten an diesem Dienstag scharfe Kritik an Jean-Claude Juncker. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Lucke über den Kandidaten: "Juncker hat die Wähler betrogen, als er den Maastricht-Vertrag gebrochen hat. Er hat stets die Steuerzahler zur Kasse gebeten, wenn es darum ging, überschuldete Staaten oder marode Banken zu 'retten'."

Zudem gingen die "hohe Arbeitslosigkeit" sowie die "Sozialkürzungen in Südeuropa auf sein Konto als Chef der Eurogruppe. Juncker habe es "zu verantworten", sagte Lucke der "Neuen Osnabrücker Zeitung" weiter, "dass Hunderte von Milliarden Euro nach Südeuropa transferiert wurden, während das viel ärmere Osteuropa auf sich gestellt" geblieben sei und "viele Menschen in Osteuropa nur durch Auswanderung Arbeit und Zukunftsperspektiven finden" würden, kritisierte der AfD-Chef. Aus diesen Gründen habe die AfD, die bei der Europawahl im Mai 7,1 Prozent der Stimmen bekam und damit aus dem Stand sieben Sitze im Brüssel errang, "gegen Juncker gestimmt", erklärte Lucke. Es gilt als sicher, dass Juncker dennoch als neuer Präsident des EU-Parlaments gewählt wird.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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