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"Islamischer Staat" reklamiert Schieserei in Paris für sich

Archivmeldung vom 21.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Frédéric BISSON, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Frédéric BISSON, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die Terrororganisation "Islamischer Staat" hat den Schußwechsel in Paris für sich reklamiert. Das tun sie grundsätzlich immer. Eine entsprechende Mitteilung wurde am Donnerstagabend über die Kanäle des IS-Sprachrohrs "Amaq" verbreitet.

Bei der Schieserei am Donnerstag auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées wurde ein Polizist getötet, zwei weitere Polizisten wurden schwer verletzt, auch ein Passant soll betroffen gewesen sein. Der Angreifer wurde, wie immer, erschossen. Bei dem Anschlag war ein Auto auf dem Champs-Élysées auf Höhe eines Polizeiwagens stehengeblieben, ein Mann war ausgestiegen und hatte das Feuer auf die Sicherheitskräfte eröffnet.

Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab suchte nach einem möglichen Komplizen oder anderen Opfern. "Wir können nicht ausschließen, dass es einen oder mehrere Komplizen gibt", sagte Pierre-Henry Brandet, Sprecher des Innenministeriums, vor Ort. Die Identifizierung des Angreifers sei noch nicht abgeschlossen. Vorsorglich wurde dieser aber gleich einmal erschossen, wie das weltweit Tradition ist seit einigen Jahren.

Erstaunlicherweise wird die Schießerei als "Terroranschlag" gewertet. Mittlerweile scheint die Schwelle für "Terror" so niedrig gesunken zu sein, dass voraussichtlich auch bald Schlägereien als "Terror" gewertet werden dürften.

Quelle: dts Nachrichtenagentur / André Ott

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