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Bei Protest in Amsterdam setzt Polizei Wasserwerfer und Schlagstöcke ein

Archivmeldung vom 18.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: Screenshot Twitter
Bild: Screenshot Twitter

Im Laufe einer nicht genehmigten Protestaktion gegen die niederländische Regierung hat die Polizei Wasserwerfer und Schlagstöcke gegen die Protestteilnehmer im Zentrum von Amsterdam eingesetzt. Dies berichtet der lokale Fernsehsender NOS.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "SNA News" schreibt weiter: "Hunderte Menschen versammelten sich dem Sender zufolge auf dem Museumsplatz in der niederländischen Hauptstadt und skandierten: „Nie wieder für das Kabinett Rutte stimmen!“. Die Gemeinde hatte die Demonstration zuvor verboten.

Die Polizei habe die Protestierenden wiederholt aufgerufen, den Museumsplatz zu verlassen und habe dann Wasserwerfer einsetzen müssen, berichtet der Sender. Den Mindestabstand sowie weitere Hygienevorschriften haben die Demonstranten den Angaben zufolge nicht eingehalten.

Die Regierung unter Ministerpräsident Mark Rutte war am Freitag zurückgetreten und hatte damit Konsequenzen aus einer Affäre um Kinderbeihilfen gezogen. Rund 20.000 Eltern waren jahrelang als Betrüger dargestellt und teils in finanzielle Not gestürzt worden. Im Kampf gegen Sozialbetrug hatten die Steuerbehörden jeweils Zehntausende Euro Kita-Zuschüsse zurückgefordert – zu Unrecht, wie eine Kommission feststellte.

Für Unmut sorgen in den Niederlanden neben der Beihilfe-Affäre die wegen der Corona-Pandemie verlängerten Lockdown-Maßnahmen. Am Sonntag lehnte die geschäftsführende Regierung nach einer Beratung die zunächst erwogene Wiedereröffnung von Schulen und Kitas zum 25. Januar ab. Es bleibe dabei, dass der im Dezember verschärfte Lockdown bis zum 9. Februar aufrechterhalten werde, teilte das Kabinett unter Hinweis auf Empfehlungen von Experten mit. Auch Gaststätten und Geschäfte sind geschlossen. Persönliche Kontakte außerhalb des eigenen Haushaltes sind auf zwei Personen am Tag begrenzt."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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