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Völkermord-Resolution: Menschenrechtler fordern Einbeziehung griechischer Minderheiten

Archivmeldung vom 31.05.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.05.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Foto eines anonymen deutschen Reisenden: Armenier werden im April 1915 von osmanischen Soldaten aus Kharpert (türkisch: Harput) in ein Gefangenenlager im nahen Mezireh (türkisch: Elazığ) geführt.[9]
Foto eines anonymen deutschen Reisenden: Armenier werden im April 1915 von osmanischen Soldaten aus Kharpert (türkisch: Harput) in ein Gefangenenlager im nahen Mezireh (türkisch: Elazığ) geführt.[9]

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Menschenrechtsorganisation "Gesellschaft für bedrohte Völker" (GfbV) übt nach einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch) Kritik an dem Resolutionsentwurf zum Massenmord an Armeniern. Sie fordert den Bundestag auf, andere betroffenen Minderheiten christlichen Glaubens stärker einzubeziehen und sich für eine Versöhnung der Türkei mit den Nachfahren der Opfer einzusetzen.

In einem Brief an die Bundestagsabgeordneten, der der Zeitung vorliegt, schrieb GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch, der Resolutionstext sei "nicht vollständig". Es sollten unbedingt auch die Opfergruppen der Thrakischen Griechen, Pontos-Griechen und Ägäis-Griechen erwähnt werden, so Zülch. Er kritisierte zudem, dass in dem Resolutionsentwurf stets von "Vertreibung" die Rede sei. Dies sei nicht gleichbedeutend mit den "Deportationen" und "Todesmärschen", die in den Jahren 1915 und 1916 stattgefunden hätten. Der GfbV-Generalsekretär forderte, dass in der Türkei "die Nachkommen der Opfer, die als 'versteckte Christen' eine Existenz der Leugnung der eigenen Identität fristen, ihre Identität wieder annehmen und offen leben dürfen". Auch andere Minderheiten ¬- Kurden, Aleviten, Jesiden und Assyrer/Aramäer - würden in der Türkei "diskriminiert, schikaniert und haben kein Anrecht auf Gleichbehandlung". Der Bundestag debattiert am Donnerstag über den Resolutionsentwurf "Erinnerung und Gedenken an den Völkermord an den Armeniern und anderen christlichen Minderheiten in den Jahren 1915 und 1916" und stimmt darüber ab.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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