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Union vermutet Kalkül hinter Schröder-Nominierung für Gazprom

Archivmeldung vom 05.02.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.02.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sitz von Gazprom in Moskau
Sitz von Gazprom in Moskau

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Unions-Obmann im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, Roderich Kiesewetter (CDU), vermutet Kalkül des Kremls hinter der Nominierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder für den Aufsichtsrat des russischen Staatskonzerns Gazprom. Damit werde "die ungeklärte und eigenartige Position von Teilen der SPD in Bezug auf Russland" deutlich, sagte Kiesewetter dem "Handelsblatt" (Montagausgabe).

"Die Nominierung Schröders ist somit auch als Schachzug Russlands zu sehen, die deutsche Regierung in ihrer Haltung zum Stopp von Nord Stream 2 als potenzielles Sanktionsmittel zu spalten und somit Deutschland insgesamt zu diskreditieren."

Kritik an Schröder kam auch aus der FDP. "Wenn die Situation nicht so ernst wäre, erinnert einen das Verhalten des Altkanzlers inzwischen an Loriots Figuren Müller Lüdenscheidt und Dr. Klöbner, die sich in einer Badewanne treffen, weil sich einer der beiden Herren in der Zimmernummer geirrt hat", sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), dem "Handelsblatt".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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