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Rachel: Ausbau der deutsch-ukrainischen Kooperation in der Spitzenforschung

Archivmeldung vom 08.12.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.12.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, im Gespräch mit dem Botschafter der Ukraine,  S.E. Dr. Andrij Melnyk.  Bild: "obs/Bundesministerium für Bildung und Forschung/BMBF/Hans-Joachim Rickel"
Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, im Gespräch mit dem Botschafter der Ukraine, S.E. Dr. Andrij Melnyk. Bild: "obs/Bundesministerium für Bildung und Forschung/BMBF/Hans-Joachim Rickel"

Heute wurden die 13 ausgewählten deutsch-ukrainischen Projekte des neuen Förderprogramms "Deutsch-ukrainische Exzellenzkerne" offiziell im Rahmen eines Zusammentreffens des ukrainischen Botschafters Dr. Andrij Melnyk, LL.M. und des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Rachel vorgestellt.

Das Förderprogramm wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit bis zu 11,3 Millionen Euro gefördert und soll die Spitzenforschung in der Ukraine stärken.

Anlässlich der offiziellen Vorstellung der ausgewählten Projekte erklärt Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Rachel: "Das neue Förderprogramm zwischen Deutschland und der Ukraine ist ein neuer Baustein in der engen Zusammenarbeit unserer beiden Länder. Die Ukraine spielt eine herausgehobene Rolle im Rahmen der EU-Nachbarschaftspolitik und beteiligt sich mit zunehmender Intensivität am Europäischen Forschungsraum. Dieses Engagement der Ukraine findet unsere ausdrückliche Unterstützung. Deswegen stärken wir mit dem neuen Förderprogramm die Spitzenforschung in der Ukraine.

Die Resonanz auf unseren Förderaufruf hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Wir konnten aus einer Vielzahl sehr guter Anträge auswählen und haben insgesamt 13 Vorhaben zur Förderung einer Konzeptphase aufnehmen können. Unser Ansatz, mit dem Programm den im Ausland lebenden ukrainischen Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern eine Brücke in die Heimat zu bauen, wird dabei aufgenommen: Viele Projekte sehen vor, für die Leitung des Exzellenzkerns eine Rückkehrerin bzw. einen Rückkehrer einzustellen."

Hintergrund:

Mit dem neuen Förderprogramm "Aufbau deutsch-ukrainischer Exzellenzkerne" unterstützt das BMBF die Einrichtung von exzellenten deutsch-ukrainischen Arbeitsgruppen in der Ukraine und baut damit die bilaterale Forschungs- und Entwicklungskompetenz nachhaltig aus. Die ausgewählten dreizehn Vorhaben haben nun zwölf Monate Zeit, um für die Einrichtung der Exzellenzkerne tragfähige Konzepte zu entwickeln. Anschließend werden vier bis fünf Vorhaben für eine vierjährige Förderung in der Implementierungsphase ausgesucht. Das BMBF beabsichtigt, für beide Projektphasen rund 11,3 Millionen Euro bereitzustellen.

Exzellente ukrainische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die derzeit ihre Forschungstätigkeit im Ausland ausüben, sollen durch das Programm die Möglichkeit erhalten, in ihrem Heimatland unter attraktiven Bedingungen wirken zu können. Die vom BMBF geförderten deutsch-ukrainischen Exzellenzkerne sollen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern in der Ukraine attraktive Anreize bieten, ihre Forschungskarrieren im Heimatland fortzusetzen und sich einer der neuen Forschungsgruppen anzuschließen.

Das BMBF fördert bereits zahlreiche uni- und bilaterale Kooperationsvorhaben mit ukrainischen Forschungseinrichtungen und unterstützt somit das Land bei den laufenden Modernisierungsprozessen seines Wissenschaftssystems. Mit der Förderung des DAAD-Programms zur Internationalisierung und Digitalisierung der ukrainischen Hochschulen trägt das BMBF zudem zur Stärkung der deutsch-ukrainischen Hochschulpartnerschaften bei.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (ots)

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