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G20 wollen Klimaneutralität "um die Jahrhundertmitte" erreichen

Archivmeldung vom 01.11.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.11.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Eine Sandwüste ist fast völlig Klimaneutral da in ihr fast nichts lebt (Symbolbild)
Eine Sandwüste ist fast völlig Klimaneutral da in ihr fast nichts lebt (Symbolbild)

Foto: Buchling
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die G20-Staaten haben sich bei ihrem Gipfel in Rom auf keinen konkreten Zeitpunkt einigen können, an dem Treibhausgas-Neutralität erreicht werden soll. In der Abschlusserklärung, über die mehrere Medien übereinstimmend berichten, steht lediglich, dass man Klimaneutralität "um die Mitte des Jahrhunderts herum" erreichen will. Dies sei von "zentraler Bedeutung".

Die weltweiten Anstrengungen beim Klimaschutz müssten dazu verstärkt werden. Unter anderem wollen die wichtigsten Industrieländer für ein Ende der öffentlichen Finanzierung neuer Kohlekraftwerke bis Ende des Jahres sorgen. Zudem bekennen sich die G20 noch einmal dazu, den Entwicklungsländern bis 2025 jährlich 100 Milliarden US-Dollar an Hilfen bereitzustellen.

Die Staaten bekennen sich zudem zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens. Vorausgegangen waren schwierige Verhandlungen der Chefunterhändler. Der Gipfel in Rom war das erste Treffen seit Beginn der Pandemie, bei dem die Staats- und Regierungschefs der G20 sich persönlich begegneten. Von zwei Ausnahmen abgesehen: Chinas Präsident Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin nehmen nur per Videoschalte teil.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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