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Jemen: Ministerpräsident kündigt Rücktritt an

Archivmeldung vom 22.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Mohammed Basindawa
Mohammed Basindawa

Foto: Bibnieuws
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Inmitten anhaltender Zusammenstöße zwischen den schiitischen Huthi-Rebellen und den sunnitischen Regierungstruppen hat der jemenitische Ministerpräsident Mohammed Basindawa am Sonntag seinen Rücktritt angekündigt.

Das berichtet der Nachrichtensender Al Jazeera. Zuvor hatten sich die Rebellen und die Regierungstruppen Angaben der Vereinten Nationen zufolge auf eine Waffenruhe verständigt.

Dennoch kam es am Sonntag offenbar erneut zu Kämpfen, Rebellen sollen den Regierungssitz in der Hauptstadt Sanaa eingenommen haben. Der Volksstamm der Huthis fordert bereits seit einiger Zeit den Rücktritt der mehrheitlich sunnitischen Regierung im Jemen. Nachdem zunächst friedliche Proteste stattgefunden hatten, war es zuletzt zu blutigen Zusammenstößen gekommen.

Jemen: Huthi-Rebellen und Regierung unterzeichnen Friedensabkommen

Im Jemen haben die schiitischen Huthi-Rebellen und Vertreter der mehrheitlich sunnitischen Regierung am Sonntag ein Friedensabkommen unterzeichnet. Die Unterzeichnung sei in Anwesenheit des Präsidenten Mansur Hadi und des UN-Sondergesandten für den Jemen, Jamal Benomar, in der Hauptstadt Sanaa erfolgt, berichtet die offizielle jemenitische Nachrichtenagentur Saba.

Benomar hatte das Abkommen zuvor vermittelt. Unterdessen kam es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen den Rebellen und den Regierungstruppen. Medienberichten zufolge sollen Rebellen den Regierungssitz in der Hauptstadt Sanaa eingenommen haben. Die Aufständischen fordern den Rücktritt der Regierung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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