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Russland will soziale Medien verbieten, die russische Nachrichtenseiten diskriminieren

Archivmeldung vom 03.12.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.12.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Moskau: Russland erlässt Nachbarn Schulden. Bild: pixelio.de/Harry Hautumm
Moskau: Russland erlässt Nachbarn Schulden. Bild: pixelio.de/Harry Hautumm

"Russland will auf seinem Territorium Plattformen wie Twitter, Facebook und YouTube blockieren, die russische Nachrichtenseiten wie Russia Today, RIA Novosti und Crimea 24 diskriminieren. Die russische Regierung arbeitet an einem neuen Gesetz, das darauf abzielt, ausländische Plattformen auf nationalem Gebiet zu blockieren, um auf die „Diskriminierung“ russischer Nachrichtenseiten im Ausland zu reagieren." Dies berichtet das Magazin "Unser Mitteleuropa" unter Verweis auf einen Bericht von "ZDNet".

Plattformen wie Facebook, Twitter und YouTube werden in den „Erläuterungen“ (Word-Dokument) zu dem neuen Gesetzentwurf, der letzte Woche in der Duma (dem russischen Parlament) zur Debatte vorgelegt wurde, ausdrücklich erwähnt.

Seit April 2020 waren rund zwanzig solcher Zensurfälle Gegenstand von Beschwerden von Russia Today, RIA Novosti und Crimea 24. Sie sind das Ergebnis von Regeln, die 2020 auf Twitter und Facebook und 2018 auf YouTube eingeführt wurden.

Alle drei Plattformen haben „Warnungen“ in den Profilen russischer staatlicher Nachrichtenagenturen veröffentlicht und deren Sichtbarkeit verringert, indem ihre Inhalte aus Empfehlungsalgorithmen entfernt wurden. Der russische Gesetzgeber hat diese Regeln als „unangemessene Einschränkungen“ bezeichnet.

Datenbasis: ZDNet

Quelle: Unser Mitteleuropa

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