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Chinas Ministerpräsident schließt Änderungen in Hongkong-Politik aus

Archivmeldung vom 10.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Li Keqiang (2012)
Li Keqiang (2012)

Foto: ASDFGH
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang schließt Veränderungen der Hongkong-Politik seines Landes aus. Die Erhaltung der Stabilität in Hongkong liege nicht nur im Interesse Chinas, sondern auch im Interesse der Bewohner der Sonderverwaltungszone, erklärte Li am Freitag bei einem Besuch in Berlin.

Seit Wochen kommt es in Hongkong zu Demonstrationen für mehr Demokratie. Zu den Forderungen gehören unter anderem eine freie Wahl des Verwaltungschefs im Jahr 2017 und geringerer politischer Einfluss Pekings. Derzeit muss Chinas Zentralregierung die Wahl des Regierungschefs der Sonderverwaltungszone billigen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnte nach einem Treffen mit Li einen freien Meinungsaustausch an, um Lösungen zu finden, "die die Menschen in Hongkong zufrieden stellen".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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