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Ukrainische Nationalisten fordern: Gastspiele für Russen „kardinal begrenzen“

Archivmeldung vom 14.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Demonstrationszug zu Ehren des nationalistischen Politikers Stepan Bandera am 1. Januar 2009
Demonstrationszug zu Ehren des nationalistischen Politikers Stepan Bandera am 1. Januar 2009

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ukrainische Nationalisten haben vorgeschlagen, die Regeln zur Durchführung von Konzerten sowohl für einheimische als auch für russische Kunstschaffende zu verschärfen. Darüber sprach Eduard Leonow, ehemaliger Parlamentsabgeordneter von der ukrainischen radikal nationalistischen Swoboda-Partei, am Mittwoch gegenüber dem TV-Sender NewsOne.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "Laut Leonow will die Swoboda-Partei den ukrainischen Künstlern verbieten, in Russland aufzutreten.

Russische Kunstschaffende sollen hingegen in der Ukraine Konzerte veranstalten dürfen, jedoch nur wenn sie beweisen können, dass sie die Wiedervereinigung der Krim mit Russland nie öffentlich unterstützt haben. So sollen die Gastspiele „kardinal begrenzt“ werden.

Im November 2017 war in der Ukraine das Gesetz über die Einschränkung von Gastspielen russischer Künstler in Kraft getreten.

Organisatoren von Gastspielen werden sich von nun an gezwungen sehen, den ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU 30 Tage vor geplanten Konzerten um eine Genehmigung zu ersuchen. Erst nach der Zustimmung wird der Vertrag mit dem Künstler unterzeichnet. Die fehlende Genehmigung oder unzureichende Informationen über das Gastspiel werden mit Geldbußen geahndet.

Auf der „schwarzen Liste“ Kiews stehen derzeit rund 140 russische Künstler, denen die Einreise in die Ukraine verboten ist.

Russlands Außenministerium bewertete dieses Gesetz als Schritt zur erneuten Öffnung des Eisernen Vorhangs. Der für internationale kulturelle Zusammenarbeit zuständige Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten, Michail Schwydkoj, bezeichnete dieses Gesetz als beleidigend für das ukrainische Publikum."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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