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Südkorea will seine Unternehmen von Exportsanktionen gegen Russland ausnehmen

Archivmeldung vom 04.03.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.03.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Das heute in Nord- und Südkorea geteilte Korea
Das heute in Nord- und Südkorea geteilte Korea

Foto: Johannes Barre (IGEL)
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Republik Korea verhandelt mit den USA, um ihre Unternehmen von den Exportsanktionen gegen Russland auszunehmen. Es geht um die Firmen, die nicht strategische Waren liefern. Aktuell erörtert Südkoreas Handelsminister die Sache mit den USA. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Südkorea versucht, seine Hersteller von den Exportsanktionen gegen Russland für nicht strategische Waren auszunehmen. Nun verhandele die Republik dazu mit den USA, berichtet die Nachrichtenagentur Yonhap.

Nach Angaben der Agentur befinde sich der südkoreanische Handelsminister Yeo Han-koo auf einem Besuch in den USA und habe versprochen, so schnell wie möglich eine Einigung mit der US-Seite in dieser Frage zu erzielen. Wörtlich hieß es:

"Ich werde versuchen, durch Verhandlungen auf hoher Ebene so schnell wie möglich eine Einigung über den Ausschluss aus der FDPR zu erzielen."

Das US-Handelsministerium erlegte Moskau die sogenannte Foreign Direct Product Rule (FDPR) auf, nach der Unternehmen aus Drittländern, die im Ausland Waren mit US-Technologie herstellen, eine Lizenz der US-Regierung einholen müssen, bevor sie diese Waren nach Russland liefern dürfen. Die Regelung gilt für 57 Artikel in sieben Kategorien, darunter Halbleiter, Computer, Laser, Kommunikationsgeräte.

Südkorea erklärte bisher definitiv, dass es Ausfuhrkontrollen für strategisches Material einführen werde, während es in Bezug auf die FDPR betonte, dass die Behörden seine Artikel nach weiteren Konsultationen in den Sanktionsrahmen aufnehmen können. Das Land unterstrich, dass es in dieser Situation von entscheidender Bedeutung sei, den "nationalen Nutzen" zu berücksichtigen und mögliche Kosten für südkoreanische Unternehmen zu reduzieren.

Die USA nahmen die meisten ihrer Verbündeten und Partner von der FDPR aus, da sie selbst bereits ähnliche Sanktionen verhängten, aber Seoul steht zusammen mit China und Indien weiterhin auf der Liste der Länder, deren Hersteller eine Lizenz beantragen müssen. Es wird erwartet, dass dies südkoreanische Unternehmen, insbesondere Halbleiterhersteller, stark beeinträchtigen könnte, da sie russische Rohstoffe, darunter Neon, Krypton und Xenon, verwenden und das Kernstück der exportorientierten südkoreanischen Wirtschaft bilden."

Quelle: RT DE

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