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Malala Yousafzai sieht Nobelpreis als Ermutigung für weiteren Einsatz

Archivmeldung vom 10.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Malala während eines Treffens mit US-Präsident Barack Obama, Michelle Obama und deren Tochter Malia im Oval Office am 11. Oktober 2013
Malala während eines Treffens mit US-Präsident Barack Obama, Michelle Obama und deren Tochter Malia im Oval Office am 11. Oktober 2013

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai sieht ihre Auszeichnung als eine Ermutigung für einen weiteren Einsatz für Kinderrechte. Sie wolle sich auch in Zukunft dafür engagieren, dass jedes Kind Zugang zu Bildung erhalte, so die aus Pakistan stammende Yousafzai am Freitag im britischen Birmingham.

"Meine Botschaft für Kinder in aller Welt ist, dass sie für ihre Rechte aufstehen sollten", so die 17-Jährige, die im Schulunterricht von ihrer Auszeichnung erfuhr. Sie und ihr Mitpreisträger Kailash Satyarthi aus Indien hätten die Regierungschefs ihrer jeweiligen Länder, den indischen Premierminister Narendra Modi und pakistanischen Premier Nawaz Sharif, eingeladen, an der Preisverleihung im Dezember teilzunehmen. "Ich möchte, dass Indien und Pakistan über Frieden sprechen und sich auf Bildung und Entwicklung konzentrieren", so die Aktivistin.

Deutsche Politiker gratulieren den Friedensnobelpreisträgern

Zahlreiche deutsche Politiker haben die Verleihung des Friedensnobelpreis an Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi mit wohlmeinenden Worten begrüßt. "Der diesjährige Friedensnobelpreis an den indischen Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi und die pakistanische Menschenrechtsaktivistin Malala Yousafzay mahnt uns, dass der Kampf für Menschenrechte insbesondere von Kindern eine Herausforderung für die Weltgemeinschaft ist", so Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD

Die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter erklärten: "Kailash Satyarthi kämpft seit Jahren vor allem gegen die in vielen Ländern der Welt grassierende Kinderarbeit. Denn die Arbeit raubt diesen Kindern die Zukunft. Sie brauchen Bildung und Freiräume, um sich entwickeln zu können. Das Recht auf Bildung für Mädchen ist es, wofür die junge Malala Yousafzai eintritt. Yousafzais bisheriger Lebensweg macht Mut: Trotz der tödlichen Bedrohung, hat sie ihren Kampf für die Rechte von Mädchen nie aufgegeben."

Und Peter Tauber erklärte im Namen der CDU, es sei das Verdienst des Nobelkomitees, mit der Vergabe des Friedensnobelpreises Kindern und Jugendlichen starke Stimmen gegeben zu haben und damit einen Beitrag zu leisten, um die Kinderrechte weltweit zu stärken.

Gauck gratuliert Friedensnobelpreisträgern

Bundespräsident Joachim Gauck hat Kailash Satyarthi und Malala Yousafzai zum Friedensnobelpreis gratuliert. Yousafzais Mut, auch unter Gefahr für Ihr Leben das Recht auf Bildung für Mädchen einzufordern, sei ein "starkes Zeichen der Ermutigung für alle vermeintlich Schwachen", so Gauck am Freitag.

Damit sei sie "ein weltweites Vorbild: sowohl für Kinder und Jugendliche, die sich nach Bildung und mehr Chancengerechtigkeit sehnen, als auch für Erwachsene, die sich dafür einsetzen." Satyarthi habe mit seinem Einsatz gegen Kinderarbeit und gegen die Unterdrückung von Kindern nicht nur Südasien aufgerüttelt, sondern auch viele Menschen in Europa und in Deutschland.

Er habe dazu beigetragen, dass viele Menschen beginnen, ihre Verantwortung als Konsumenten wahrzunehmen. "Mit Ihrem Kampf gegen Kinderarbeit und für das Recht der Kinder auf Bildung sind Sie ein weltweites Vorbild, da Sie uns mahnen, uns mehr für die Schwächsten der Gesellschaft zu engagieren und deren Schicksal nicht zu vergessen", schrieb der Bundespräsident an Satyarthi.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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