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Syriza-Politiker wirft EU Mafia-Methoden vor

Archivmeldung vom 30.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Syriza Logo Bild: thierry ehrmann, on Flickr CC BY-SA 2.0
Syriza Logo Bild: thierry ehrmann, on Flickr CC BY-SA 2.0

Der Syriza-Abgeordnete und Wortführer der Parteilinken, Stathis Leoutsakos, hat die EU scharf für zunehmenden Druck auf Griechenland kritisiert. "Die Europäische Union sollte solidarisch sein, hat eine so große Geschichte", sagte Leoutsakos der "Bild". "Aber jetzt hält die EU uns einfach die Pistole an den Kopf und benimmt sich wie die Mafia: Entweder wir geben ihnen, was sie wollen oder sie werden uns umbringen."

Der Parteifreund von Premierminister Alexis Tsipras betonte, Griechenland sei ein souveränes Land mit eigenen Rechten und gehöre zu Europa. "Die Deutschen denken immer, dass sie für uns gezahlt hätten. Ich möchte ihnen gerne sagen, dass die griechischen Menschen bisher keinen einzigen Euro erhalten haben. Es ging allein darum, deutsche und französische Banken zu retten."

Leoutsakos verlangte von der EU, die Forderungen nach weiteren Kürzungen zurückzunehmen: "Unsere Geldgeber verlangen Dinge, die außerhalb jedes Rahmens sind. Wenn Deutschland solche Reformen durchführen müsste, dann gäbe es eine Revolution."

Der Politiker verlangte, offen über eine Staatspleite nachzudenken. "Griechenland existierte vor dem Euro und wird danach existieren. Eine Währung sollte gut für die Menschen sein. Wenn das nicht mehr der Fall ist, brauchen wir eine andere Lösung", sagte Leoutsakos der "Bild".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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