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Serbischer Botschafter über neue Kosovo-Armee: „Ernster Schlag für Balkanregion”

Archivmeldung vom 14.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Kosovo-Sicherheitskräfte
Kosovo-Sicherheitskräfte

Foto: NJPN
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Aufbau der Kosovo-Armee bringt die Stabilität und Sicherheit der ganzen Balkanregion in Gefahr. Das erklärte der serbische Botschafter in Russland Slavenko Terzic gegenüber Sputnik.

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "Das Parlament im Kosovo hat am Freitag ein Gesetzespaket zur Umwandlung der Kosovo-Sicherheitskräfte (KSF) in eine reguläre Armee gebilligt. Somit soll die Truppenstärke von derzeit 2500 Mann auf 5000 Mann verdoppelt werden.

Politisch und moralisch gesehen sei diese Entscheidung eine „Absurdität”. Die militärische Stärkung  der selbsternannten Republik könnte „Chaos” auslösen, sagte Terzic.

„Das ist ein sehr ernster und gefährlicher Schlag für die Stabilität und Sicherheit nicht nur Serbiens, sondern der ganzen Balkanregion”, betonte er. Die Armee des Kosovo sei eine Art Fortsatz der „separatistischen Terrororganisation“ — der sogenannten Kosovo-Befreiungsarmee, die für ethnische Säuberungen sowie Waffen- und sonstige kriminelle Geschäfte in Serbien bekannt sei.

Die Schaffung der Kosovo-Armee stehe in Verbindung mit dem Projekt „Großalbanien” und fördere radikalen Islamismus im Süden Serbiens. Den Behörden in Belgrad sei bekannt, dass rund 300 Kosovo-Soldaten früher im Nahen Osten gekämpft haben.

Die neue Armee des Kosovo sollte durch die Nato-geführte internationale Schutztruppe KFOR entwaffnet und aufgelöst werden, so der Botschafter abschließend.

Zuvor hatte bereits Nato-Chef Jens Stoltenberg auf den geplanten Aufbau der Kosovo-Armee reagiert. Via Twitter erklärte er, er bedauere, dass diese Entscheidung ohne  Berücksichtigung der Kritik vonseiten der Allianz getroffen worden sei."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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