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Wegen seinem Glauben verhaftet: Irischer Lehrer verweigert Trans-Gender-Diktat und landet im Gefängnis

Archivmeldung vom 09.09.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.09.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Komposition Wochenblick / Eigenes Werk
Bild: Komposition Wochenblick / Eigenes Werk

Weil ein christlicher Lehrer in Irland sich weigerte, dem schulischen Trans-Gender-Diktat zu folgen, wurde er suspendiert, der Schule verwiesen, und landete schließlich im Gefängnis. Der Schul-Anwalt betrachtet ihn als Gefahr für die Schüler. Dem Richter sagte der Deutsch- und Geschichtslehrer, er beuge sich nicht, das widerspreche seinem christlichen Glauben. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Er beklagte, dass alle Lehrer im Land gezwungen werden, sich an der Förderung des Trans-Genderismus zu beteiligen.

Schule folgt Gleichstellungsgesetz

In einigen Fällen müssen Lehrer für bestimmte Schüler dann anstelle von „er“ oder „sie“ die neutrale Mehrzahl von „sie“ und „ihnen“ verwenden. Die Wilson Hospital Schule in Westmeath sagte, sie konzentriere sich lediglich auf die Bedürfnisse und das Wohlergehen ihrer Schüler und bekräftige ihre Politik in Übereinstimmung mit dem Gleichstellungsgesetz von 2000, keinen Schüler zu diskriminieren. Sie habe die religiöse Überzeugung des Lehrers anerkannt, erwarte aber, dass er mit dem betroffenen Schüler in Übereinstimmung mit seinen und den Wünschen der Eltern kommuniziere. Der Lehrer wiederum sagte, der betroffene Schüler besuche gar nicht seinen Unterricht. Der genaue Anlass seiner Suspendierung ist unklar.

Schule fürchtet mehr Widerstand

Schon im Juni hatte der Lehrer zu diesem Thema eine Auseinandersetzung mit dem Schuldirektor anlässlich einer Messe und einem Festessen zum 260. Geburtstag der Schule. Offenbar war der Einrichtung die ablehnende Haltung des Lehrers gegenüber ihren Trans-Genderismus-Regeln ein Dorn im Auge – denn auch andere könnten seinem Beispiel folgen. Die Schule leitete jedenfalls wegen eines „schweren Vergehens“ eine Disziplinarverfahren gegen den Lehrer ein und suspendierte ihn bei vollen Bezügen für die Dauer des Verfahrens. Dieser kam aber immer wieder zurück und saß in der leeren Klasse. Per Gerichtsbeschluss wurde ihm schließlich das Betreten des Gebäudes untersagt, was er ignorierte. Daraufhin wurde im Klassenzimmer verhaftet und ins Mountjoy-Gefängnis gebracht, wo er sich seit einigen Tagen befindet.  

Lehrer beruft sich auf Religionsfreiheit

Bei einem Hearing vor dem Richter kritisierte er, dass die Schule ihm mit ihrer Anordnung seine in der Verfassung garantierte Religionsfreiheit verwehre. Würde er sich den Vorgaben der Schule beugen, damit sein Suspendierung aufgehoben wird, wäre das eine Zustimmung zum Trans-Genderismus. Er bleibe lieber 100 Jahre im Gefängnis, als sich zu fügen. Trans-Genderismus widerspreche den heiligen Schriften und er würde in dieser Sache nur Gott gehorchen, nicht einer Person. Die Suspendierung habe seinem Ruf geschadet und er beklagte, dass alle Lehrer im Land gezwungen werden, sich an der Förderung des Trans-Genderismus zu beteiligen.

Schul-Anwalt: Gefahr für Schüler

Die Schulleitung sagte, sie habe keine Wahl gehabt, als den Lehrer ins Gefängnis zu bringen, weil er der gerichtlichen Anordnung nicht gefolgt sei, von seinem Arbeitsplatz fernzubleiben. Man strebe eine Zwangsanordnung und keine Strafanordnung an und wolle, dass der Lehrer dieser nachkomme, sagte der Anwalt der Schulleitung gegenüber dem Richter. Würde man den Lehrer nicht wegsperren, störe er weiterhin die Schüler, sagte er. Der Lehrer hat keinen Anwalt und vertritt sich vor Gericht selbst. Nach der Anhörung wurde er wieder eingesperrt und ist weiter im Gefängnis. Er wurde auch dazu verurteilt, die Anwaltskosten für die Schule zu bezahlen. Der Fall schlägt mittlerweile Wogen in der Öffentlichkeit. Der Richter will den Fall jetzt an das Höchstgericht weitergeben."

Quelle: Wochenblick

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