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EU-Staaten stellen sich hinter Gaia-X

Archivmeldung vom 23.09.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.09.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Viele Menschen und Unternehmer halten die EU mittlerweile für eine zweite EUDSSR und eine Gefahr für sich selbst (Symbolbild)
Viele Menschen und Unternehmer halten die EU mittlerweile für eine zweite EUDSSR und eine Gefahr für sich selbst (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Weitere EU-Staaten wollen die von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) geplante Dateninfrastruktur Gaia-X unterstützen. Das berichtet das "Handelsblatt".

Bei einem Treffen der EU-Telekommunikationsminister am 15. Oktober in Baden-Baden wollen die Teilnehmer demnach eine Erklärung unterzeichnen, in der sie sich zum Aufbau einer europäischen Cloud-Infrastruktur bekennen und dafür auch eigene Gelder in Aussicht stellen. Gaia-X wird darin als einziges Referenzvorhaben genannt. Frühere Entwürfe hatten noch auf ähnliche Initiativen etwa Italiens oder Polens verwiesen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte vergangene Woche vor dem Europaparlament deutlich gemacht, dass sie eine europäische Cloud auf Grundlage von Gaia-X aufbauen möchte. Durch die Erklärung erteilten die EU-Mitgliedstaaten ihr "ein klares Mandat", die Arbeit an einem Cloud-Ökosystem voranzutreiben, sagte Susanne Dehmel vom IT-Branchenverband Bitkom. Gaia-X soll die digitale Souveränität der EU erhöhen. Die heimischen Unternehmen sollen nicht mangels Alternativen gezwungen sein, sensible Informationen bei den großen Cloud-Anbietern aus den USA oder China zu speichern. Kritik an dem Vorhaben übte der neue Vorsitzende der Monopolkommission, Jürgen Kühling. Es gebe zwar gute Gründe, sensible Daten nicht auf US-Servern zu speichern, sagte er dem "Handelsblatt". Aber er sehe den Versuch sehr skeptisch, nun staatlich eine europäische Alternative aufzubauen. "Hier überschätzt sich der Staat."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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