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Amnesty: Türkei schiebt widerrechtlich afghanische Flüchtlinge ab

Archivmeldung vom 23.03.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
amnesty international
amnesty international

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der Türkei vorgeworfen, nur wenige Stunden nach Unterzeichnung des Flüchtlingsabkommens mit der EU widerrechtlich etwa 30 afghanische Flüchtlinge in ihr Herkunftsland abgeschoben zu haben.

Demnach sollen die türkischen Behörden den schutzsuchenden Männern, Frauen und Kindern ein faires Asylverfahren verweigert haben, obwohl ihnen in Afghanistan Menschenrechtsverletzungen durch die Taliban drohten. Damit habe die Türkei sowohl gegen europäische Bestimmungen als auch gegen das Völkerrecht verstoßen, betonte die Organisation.

"Die Tinte der Unterschriften unter dem EU-Türkei-Deal war noch nicht ganz getrocknet, als mehrere Dutzend afghanische Asylsuchende gezwungen wurden, in ein Land zurückzukehren, in dem sie sich in Lebensgefahr befinden könnten", sagte John Dalhuisen, Experte für Europa und Zentralasien von Amnesty International. "Dies ist der jüngste Beweis für die Gefahren, die mit der Rückführung von Asylsuchenden in die Türkei einhergehen, und für die Folgen, die das Abkommen wahrscheinlich für Geflüchtete haben wird, die durch die Türkei reisen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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