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Deutsche Politiker kritisieren Timoschenko wegen Putin-Äußerungen

Archivmeldung vom 25.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Julia Timoschenko (2011)
Julia Timoschenko (2011)

Foto: Flickr upload bot
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko gerät wegen eines mitgeschnittenen Telefonats, in dem sie Russlands Präsident Wladimir Putin heftig angreift, auch in Deutschland in die Kritik. "Ich halte die hetzerischen Äußerungen von Frau Timoschenko für unverantwortlich. Sie geben Anlass zur Sorge, dass eine von Timoschenko geführte Regierung auf eine militärische Lösung setzen könnte. Die CDU und die Kanzlerin persönlich sollten ihren guten Draht jetzt nutzen und mäßigend auf Frau Timoschenko einwirken", sagte SPD-Außenpolitiker Niels Annen der Zeitung "Bild" (Mittwochsausgabe).

Ähnlich äußerte sich CDU-Außen-Experte Philipp Mißfelder: "Dieser Vorfall zeigt erneut, dass wir auf die Kräfte im Land setzen sollten, die für Frieden stehen und keinen Hass sähen", sagte Mißfelder.

Vaterlandspartei: Moskau will uns mit Veröffentlichung von abgehörtem Telefonat diskreditieren

Die Vaterlandspartei von Julia Timoschenko sieht in der Veröffentlichung eines abgehörten Telefonats auf der Videoplattform YouTube einen Versuch Moskaus, ihre Spitzenfrau zu diskreditieren. "Was wir da sehen, ist ein neuer Versuch Julia Timoschenko zu diskreditieren", sagte Natascha Lysova, Pressesprecherin der Vaterlandspartei, dem "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe). Es sei vollkommen klar, dass der russische Geheimdienst FSB hinter der Abhörung stecke, so die Pressesprecherin der Partei weiter.

Timoschenko wettert in abgehörtem Telefonat gegen Russland

Die frühere Regierungschefin der Ukraine, Julia Timoschenko, hat in einem abgehörten Telefonat gegen "die Russen" und "ihren Anführer" gewettert. Bei dem Mitschnitt, der am Montag auf der Videoplattform YouTube veröffentlicht wurde, handelt es sich um ein Telefonat von Timoschenko und ihrem langjährigen Weggefährten Nestor Schufritsch, das offenbar Mitte März stattfand. In dem Gespräch sagte die frühere ukrainische Regierungschefin, offenbar in Richtung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, sie sei "bereit, eine Maschinenpistole in die Hand zu nehmen und diesem Drecksack in die Stirn zu schießen". Man müsse zu den Waffen greifen und die Russen "fertig machen, zusammen mit ihrem Anführer", so Timoschenko weiter, die über den Kurznachrichtendienst Twitter erklärte, dass das Telefonat mit Schufritsch stattgefunden habe. Timoschenko will am 25. Mai zur Präsidentin der Ukraine gewählt werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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