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FARC-Vertreterin: "Wenn Kolumbiens Regierung wirklich wollte, könnten wir nächste Woche die Einigung unterzeichnen"

Archivmeldung vom 19.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flagge der Rebellengruppe "Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens" (FARC)
Flagge der Rebellengruppe "Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens" (FARC)

"Die Einigung im zweiten Punkt der Agenda, der 'politischen Beteiligung'", war ein wichtiger Schritt". Das sagte Tanja Nijmeijer gegenüber der Tageszeitung neues deutschland (Mittwochsausgabe) ein Jahr nach dem Beginn der Verhandlungen zwischen der FARC-Guerilla und Kolumbiens Regierung in Havanna. Die 35-jährige Niederländerin sitzt für die FARC mit am Verhandlungstisch.

"Der Ausschluss der Menschen aus den politischen Entscheidungsprozessen war ja der Grund, warum dieser Krieg vor fünf Jahrzehnten begonnen hat. Wir, die Bewaffneten Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), haben zu den Waffen gegriffen, weil uns die friedlichen Mittel, um für eine Agrarreform zu kämpfen, verwehrt geblieben sind." Die Einigung habe gezeigt, dass die Regierung diesmal wirklich willens sei, den Konflikt zu beenden. Aber noch stünden vier Punkte auf der Verhandlungsagenda. Dennoch ist Nijmeijer im Grundsatz optimistisch: "Wenn ich träumen könnte, dann wäre ich in einem Jahr in Kolumbien und würde meinen Teil zum Aufbau einer wirklichen Demokratie beitragen. Vielleicht im Bildungswesen oder im Bereich der Medien. Das interessiert mich sehr."

Quelle: neues deutschland (ots)

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