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„Pietätlose Aktion“: Blumen-Entfernung bei Leonie-Gedenken wird zum Politikum

Archivmeldung vom 15.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Das traurige Schicksal der grausam ermordeten Leonie (13) bewegt die Bürger weiterhin. Bild: Peter Fenk / WB / Eigenes Werk
Das traurige Schicksal der grausam ermordeten Leonie (13) bewegt die Bürger weiterhin. Bild: Peter Fenk / WB / Eigenes Werk

Es war wohl eine bezeichnende Aktion der für Abfallwirtschaft in Wien zuständigen Magistratsabteilung MA48. Offenbar weniger als eine Stunde nach der andächtigen Niederlegung von Kerzen und Blumen vor dem Bundeskanzleramt im stillen Gedenken an die mutmaßlich von vier Afghanen unter Drogen gesetzte zu Tode vergewaltigte Leonie (13), wurden diese beinhart entsorgt. Während sich die MA48 hinter der Polizei versteckt, beschäftigt die Müllabfuhr-Aktion jetzt sogar die Wiener Stadtpolitik! Darüber berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Immer wieder bekunden Bürger und Bürgerinnen ihre Anteilnahme. Bild:  Peter Fenk / WB / Eigenes Werk
Immer wieder bekunden Bürger und Bürgerinnen ihre Anteilnahme. Bild: Peter Fenk / WB / Eigenes Werk

Weiter berichtet das Magazin: "Denn die Freiheitlichen kündigten am Mittwoch in einer Aussendung an, dass man der Causa mittels Anfrage im Gemeinderat auf den Grund gehen will. Zudem fordern sie „sofortige Konsequenzen“ bei den Entscheidungsträgern der MA48 sowie beim zuständigen SPÖ-Stadtrat Jürgen Czernohorszky. Der blaue Gemeinderat Udo Guggenbichler zeigte sich „fassungslos“ über die „in Windeseile erfolgte Wegräumaktion“.

Öffentliche Gedenkkultur in Wien mit zweierlei Maß

Gegenüber dieser hat der FPÖ-Politiker „null Verständnis“ – auch vor dem Hintergrund der Gedenkkultur in Wien. Denn diese werde immer „nur dann omnipräsent zugelassen, wenn es dabei nicht um Opfer importierter Gewalt“ gehe. Tatsächlich entsteht dieser Eindruck vor dem Hintergrund mehrerer solcher Fälle, wie Wochenblick berichtete. In ständiger Erinnerung ist vielen Wienern dabei etwa der Umstand, dass es für die Terror-Toten des islamistischen Anschlages im November nur einen lieblosen Gedenkstein gibt.

„Volle Verantwortung“ bei MA48-Chef & SPÖ-Stadtrat

Nach Ansicht Guggenbichlers hätten der Abteilungsleiter der MA48, aber auch der für diese Magistratsabteilung zuständige SPÖ-Stadtrat Jürgen Czernohorszsky „hier die volle Verantwortung zu tragen“. Er fordert von diesen daher eine „ausführliche Stellungnahme“ ein. Ebenso brauche es „sofortige Konsequenzen für die Veranlasser dieser pietätlosen Aktion, die das Andenken an Leonie mit einer derart widerlichen Vorgehensweise mit Füßen treten.

„Volle Verantwortung“ bei MA48-Chef & SPÖ-Stadtrat

Nach Ansicht Guggenbichlers hätten der Abteilungsleiter der MA48, aber auch der für diese Magistratsabteilung zuständige SPÖ-Stadtrat Jürgen Czernohorszsky „hier die volle Verantwortung zu tragen“. Er fordert von diesen daher eine „ausführliche Stellungnahme“ ein. Ebenso brauche es „sofortige Konsequenzen für die Veranlasser dieser pietätlosen Aktion, die das Andenken an Leonie mit einer derart widerlichen Vorgehensweise mit Füßen treten."

Quelle: Wochenblick

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