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Merkel sieht "große Defizite" bei Umsetzung des Ukraine-Friedensplans

Archivmeldung vom 16.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Angela Merkel (2013)
Angela Merkel (2013)

Foto: Alexander.kurz
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht "noch sehr, sehr große Defizite" bei der Umsetzung des Friedensplans für die Ostukraine. "Hier ist es vor allem Aufgabe Russlands, deutlich zu machen, dass der Minsker Plan auch wirklich eingehalten wird", sagte Merkel am Donnerstag zu Beginn des ASEM-Gipfels in Mailand.

 Hier müsse der Dialog gesucht werden. Dazu seien auch Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko geplant. Darüber hinaus werde es bei dem Gipfel auch um den Kampf gegen die Ebola-Epidemie und die Terrormiliz "Islamischer Staat" gehen. "Hier geht es darum auch gerade mit den asiatischen Staaten zu besprechen, wie man Terrorismus bekämpfen kann und auch gemeinsam zum Beispiel Dschihadisten ausfindig machen kann", so die Bundeskanzlerin weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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