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Obama will Verbündete zu höheren Beiträgen für die Nato verpflichten

Archivmeldung vom 25.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Barack Hussein Obama II Bild: Pete Souza, The Obama-Biden Transition Project / de.wikipedia.org
Barack Hussein Obama II Bild: Pete Souza, The Obama-Biden Transition Project / de.wikipedia.org

Die US-Regierung will die europäischen Verbündeten verpflichten, einen größeren Anteil an der Finanzierung der Bündnislasten zu übernehmen. Auf Drängen von US-Präsident Barack Obama soll dafür nach Informationen des Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" im Juni ein Sondergipfel der Allianz in Brüssel stattfinden.

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen unterstützt die amerikanischen Forderungen in einem Schreiben an die Nato-Botschafter. "Die Lastenverteilung zwischen den USA und dem Rest der Allianz ist immer unausgewogener geworden", schrieb Rasmussen an Vertreter der 28 Mitgliedsstaaten.

Nach einer internen Aufstellung des Nato-Hauptquartiers stieg der amerikanische Anteil am Nato-Budget in den vergangenen zehn Jahren von 63 auf 72 Prozent. "Wenn sich das fortsetzt, könnte es die Unterstützung für die Allianz in den Vereinigten Staaten schwächen", warnte Rasmussen. Daher sollten sich die Verbündeten "politisch verpflichten, die Verteidigungsetats wieder zu erhöhen, sobald ihre Wirtschaft wieder an Fahrt gewinnt".

Die Bundesregierung sieht jedoch nicht, dass die Nato-Finanzprobleme bald gelöst werden könnten. "Erstes Feedback verdeutlicht, dass alle Nationen erhebliche Probleme bei der Übernahme der angedachten Lasten haben", heißt es in einer internen Analyse des Auswärtigen Amts. Der Fortschritt bei den geplanten Reformen vollziehe sich "im Schneckentempo", heißt es in dem Papier: "In Kernbereichen konnte kein Konsens erzielt werden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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