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Französische Regierung wertet Polizistenmord als Terrorakt

Archivmeldung vom 14.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Olivier CABARET, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Olivier CABARET, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die französische Regierung wertet den Mord an einem Polizisten und dessen Ehefrau in einem Pariser Vorort als Terrorakt. Innenminister Cazeneuve sprach von einem "abstoßenden Terrorakt". Der 25-jährige Täter hatte sich zuvor zur radikal-sunnitischen Miliz "Islamischer Staat" bekannt.

Der Täter hatte zunächst den Polizisten mit mehreren Messerstichen vor dessen Haustür getötet und anschließend die Ehefrau, eine Beamtin im Innenministerium, sowie den dreijährigen Sohn als Geisel genommen.

Nach gescheiterten Verhandlungen stürmte eine Spezialeinheit das Gebäude und konnte den Sohn lebend bergen, die Ehefrau sei zum Zeitpunkt der Erstürmung bereits tödlich verletzt gewesen.

Der Täter soll bereits wegen terroristischer Aktivitäten und Terrorplanungen eine Haftstrafe abgesessen haben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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