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Libyen will 44 Millionen Euro an deutsche Krankenhäuser zurückzahlen

Archivmeldung vom 19.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flagge von Libyen
Flagge von Libyen

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im fast zwei Jahre dauernden Streit zwischen Deutschland und Libyen um die Finanzierung der Behandlung Tausender libyscher Kriegsverletzter zeichnet sich eine Einigung ab. Bis Ende des Jahres will Libyen rund 44 Millionen Euro offener Forderungen deutscher Krankenhäuser beglichen haben. Das kündigte der libysche Botschafter Senussi A.Y. Kwideer gegenüber der "Welt" an.

"Viele Krankenhäuser haben schon Geld bekommen, jetzt hoffen wir, dass bis Ende des Jahres alle offenen Beträge ausgeglichen werden können." Etwa 80 Prozent der Schulden seien mittlerweile beglichen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) bestätigte den Fortschritt der Verhandlungen. Deutsche Kliniken hatten Kriegsverletzte behandelt und waren seit Anfang 2012 auf einem Teil der Kosten sitzen geblieben. "Wir haben hunderte Millionen dafür bezahlt. Leider waren die Rechnungen einiger Krankenhäuser zu hoch", sagte Kwideer. Deshalb habe der libysche Staat die Auszahlungen gestoppt und die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) mit der Prüfung der Rechnungen beauftragt. Eine Klinik hätte zunächst 6,5 Millionen Euro gefordert, PWC schätze den tatsächlichen Preis auf 1,4 Millionen Euro. Manche Kliniken hätten in der Folge mit dem Behandlungsstopp gedroht. Deshalb versuche Libyen nun zusammen mit PWC Vergleichsvereinbarungen zu erreichen. Das Geschäft mit ausländischen Patienten ist für deutsche Kliniken lukrativ. Es hat allein im stationären Bereich ein Volumen von ungefähr einer Milliarde Euro pro Jahr. 83.000 Patienten wurden zuletzt stationär behandelt, darunter 6.500 aus arabischen und nordafrikanischen Staaten. Die Patientengruppe ist laut DKG von besonderer Bedeutung. Daten des Statistischen Bundesamtes zufolge hat sie sich in den zehn Jahren von 2001 bis 2011 verdreifacht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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