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Kuwait: 10 Jahre Gefängnis für Twitter-Kommentare

Archivmeldung vom 29.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Flagge von Kuwait
Flagge von Kuwait

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ein Berufungsgericht in Kuwait hat am Montag ein Urteil gegen einen Twitter-Nutzer bestätigt, der im Internet den Islam und die Machthaber in Saudi-Arabien und Bahrain beleidigt haben soll und dafür bereits im Juni für zehn Jahre ins Gefängnis geschickt worden war.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch bezeichnete das Urteil als weiteren Beleg für eine generelle Missachtung des Menschenrechts auf freie Meinungsäußerung in Kuwait. Angeblich soll der Mann unter anderem gegen ein Gesetz verstoßen haben, dass eine Mindeststrafe von drei Jahren für die Verbreitung von Informationen vorsieht, die die nationalen Interessen verletzen. Der Verurteilte hatte sich vor Gericht für unschuldig erklärt und behauptet, jemand habe seinen Twitter-Account gehackt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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