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Mützenich warnt nach Korea-Gipfel vor nuklearer Eskalation

Archivmeldung vom 12.06.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.06.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Rolf Mützenich (2017)
Rolf Mützenich (2017)

Bild: SPD Köln

Der SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich warnt nach dem Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un vor einer atomaren Eskalation weltweit. "Andere Regierungen werden sich fragen, ob erst der Besitz von Atomwaffen Großmächte zu Kompromissen zwingt", sagte Mützenich dem "Kölner Stadt-Anzeiger". In der Ukraine und im Iran sei darüber längst eine Debatte entbrannt "mit gefährlichen Wirkungen, vor allem für Europa".

Nutznießer der zwischen Trump und Kim in Singapur getroffenen Vereinbarung sei vor allem China. "Einerseits scheint eine instabile Region in der unmittelbaren Nachbarschaft beherrschbarer zu werden. Andererseits gibt es keinen 'Regime change'. Wenn jetzt noch die militärische Präsenz der USA aus Südkorea verschwindet, haben die Akteure in Peking viel erreicht. Die Hegemonie Chinas in der Region wird dann noch stärker."

Neben Kim habe auch Südkoreas Präsident Moon Jae In "die Schwächen und Eitelkeiten des amerikanischen Präsidenten genutzt, um ihren jeweiligen Interessen Geltung zu verschaffen. Das scheint mir die eigentliche Kunst des Gipfels von Singapur zu sein", sagte Mützenich.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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