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Medien: USA wollen Beziehungen mit Kuba normalisieren

Archivmeldung vom 17.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: airsoenxen, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: airsoenxen, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die USA wollen offenbar mit Kuba über eine Normalisierung der Beziehungen mit Kuba verhandeln. Das berichten verschiedene US-Medien unter Berufung auf Regierungskreise. So werde die Eröffnung einer Botschaft und eine Lockerung des Handelsembargos gegen Kuba erwogen. US-Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro wollen sich um 18:00 Uhr deutscher Zeit äußern.

Zuvor war ein vor fünf Jahren in Havanna festgenommener US-Bürger freigelassen worden. Im Gegenzug ließen die USA drei mutmaßliche kubanische Spione frei. Kuba und die USA unterhalten seit 1961 keine diplomatischen Beziehungen mehr.

Kuba lässt gefangenen US-Bürger nach fünf Jahren frei

Kuba hat am Mittwoch einen US-Bürger nach fünf Jahren Haft freigelassen. Das berichten verschiedene US-Medien unter Berufung auf die US-Behörden. Der Mann sei auf Bitten der USA aus humanitären Gründen entlassen worden. Kuba hatte ihm Spionage vorgeworfen. Er hatte als Subunternehmer der Entwicklungsorganisation der US-Regierung (USAID) gearbeitet. Im Dezember 2009 wurde er in Kuba bei der Ausreise auf dem Flughafen in Havanna verhaftet. Er soll illegal Kommunikationsmaterial an Kubaner verteilt haben. Im März 2011 wurde er zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren verurteilt. Die USA hatten wiederholt seine Freilassung gefordert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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