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US-Wahl: Clinton übertrifft Trump nach „abtrünnigen“ Wahlmännern um das 2,5fache

Archivmeldung vom 20.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Marco Verch, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Marco Verch, on Flickr CC BY-SA 2.0

Von den ihm zustehenden 306 Wahlmännerstimmen hat Trump 304 erhalten. Seine Konkurrentin Hillary Clinton musste indes fünf Stimmen weniger als vorgesehen verbuchen, da diese ihre Wahlmänner für andere Kandidaten votierten, schreibt „The New York Times“ (NYT). Statt der 232 Stimmen habe sie nur 227 erhalten, heißt es.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "Letztendlich gab es laut NYT unter den Demokraten das 2,5-Fache mehr „Abtrünnige“ als unter den Republikanern, die den Forderungen der Trump-Gegner, nicht für ihn zu stimmen, Folge leisteten.

Beide republikanischen Wahlmänner, die nicht für Trump votierten, kämen aus Texas, seien ihren republikanischen Überzeugungen aber treu geblieben: einer stimmte für den Libertarianer Ron Paul, der andere für den Gouverneur des Bundesstaates Ohia, den Republikaner John Kasich, der bei den Vorwahlen gegen Trump verloren hatte.

Drei Wahlmänner aus dem Bundesstaat Washington, die für die Demokratin Clinton votieren sollten, gaben ihre Stimme dem Republikaner Colin Power, dem ehemaligen US-Außenminister unter Präsident George W. Bush. Ein Wahlmann aus dem Bundesstaat Hawaii entschied, dass der Demokrat Bernie Sanders, den Clinton bei den Vorwahlen übertroffen hatte, Präsident sein müsse. Ein weiteres Mitglied des Wahlmännerkollegiums aus dem Staat Washington meinte, die Aktivistin im Kampf um die Rechte der Ureinwohner Amerikas, Faith Spotted Eagle, die viele als Phantasiegestalt betrachteten, müsse Staatschefin werden.

Nach der Abstimmung am 8. November und dem für viele überraschenden Wahlsieg des Republikaners Donald Trump hatten Anhänger der Demokraten im ganzen Land eine an Trumps Wahlmänner gerichtete Agitationskampagne gestartet und sie aufgefordert, nicht für ihn zu stimmen. Das geschah durch Telefonanrufe, Bittschriften, Appelle und E-Mails. Am Tag der Abstimmung des Kollegiums der Wahlmänner am 19. Dezember kam es in vielen Hauptstädten der US-Bundesstaaten zu Protestaktionen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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