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Bank of America warnt: Globaler Finanzcrash à la 1998 kommt

Archivmeldung vom 04.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Bank of America Corporation hat gewarnt, dass es auf dem globalen Fondsmarkt zu einer Wiederholung der weltweiten Krise von 1997-1998 kommen könnte. Darüber berichtet die Agentur Bloomberg.

In der deutschen Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" heißt es weiter: "Experten des größten Kreditinstituts der Vereinigten Staaten prognostizieren aufgrund einer Analyse der finanziellen Trends eine mögliche Wiederholung der Ereignisse des Jahres 1998. Damals war eine globale Wirtschaftskrise ausgebrochen. In Russland wurde die Rubelkrise ausgelöst. Das Land hatte im August 1998 seine Zahlungsunfähigkeit erklärt.

„Nachhaltiges Wachstum in den USA, Abflachung der Ertragskurve der Obligationen, schrumpfende Märkte in Entwicklungsländern – all dies ähnelt dem Echo der Ereignisse von vor 20 Jahren“, so der führende Investmentanalyst bei der Bank of America, Michael Hartnett.

Die gennannten Symptome werden von den Analysten mit der Situation der 1990er Jahre verglichen. Die sich zu Beginn 2000er Jahre verschärfende Politik des Finanzsektors führte zur Aufwertung des Dollars. Er stieg binnen drei Jahren um 25 Prozent. Die aufstrebenden Märkte waren zu dieser Zeit ebenfalls im Rückgang. Jetzt, so die Bank, ist der Rentenmarkt der Entwicklungsländer rückläufig und erreicht seit der globalen Finanzkrise sein Minimum."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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