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Oettinger will Haftpflicht für AKWs in Europa

Archivmeldung vom 31.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Günther Oettinger Bild: Europäische Kommission
Günther Oettinger Bild: Europäische Kommission

Europas Atomkraftwerke sollen einen gemeinsamen Rahmen für Haftpflichtversicherungen bekommen. EU-Energiekommissar Günther Oettinger sagte im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung", er wolle im kommenden Frühjahr einen entsprechenden Vorschlag machen. Dies sei nötig, um die Kosten für Atomenergie transparenter zu machen.

Er kündigte zugleich an, im Januar den verschobenen Subventionsbericht für Kohle, Gas, Atom und Erneuerbare in Europa vorzulegen. Oettinger sagte, die Versicherungssumme müsse "so hoch wie möglich" ausfallen und werde "sicher bei einer Milliarde Euro oder höher" liegen. Ihm sei "ein realistischer Beitrag lieber als gar keiner." Oettinger fügte hinzu: "Die Versicherungspflicht für Atomkraftwerke wird automatisch zu höheren Kosten führen."

Mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen zur Energiewende sagte Oettinger, er rechne damit, dass die Energiepreise in Deutschland jährlich um sechs bis zehn Prozent steigen werden. Er kündigte an, gerne eine zweite Amtszeit als Kommissar in Brüssel bleiben zu wollen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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